Die Amalgamfüllung Teil 1
'Hört auf, niemand erw-w-wacht und ich fühle mich nicht w-w-wohl hier,' beklagte fluesterend ein Junge mit schwarzer Haar und einem Unterbiss, der leider nicht total ausreicht, von der Lücke zwischen seinen Zahnen abzulenken.
'B-bitte lass uns...'
'Schweig du Baby oder wir verlassen dich und du kannst hier mit den..mit den...Dingen bleiben', erwiderte ein andere mit großen funkelnden Augen, die hell Türkis im Mondlicht erscheinen Der Unterbiss wird groesser als eine der unteren Zähne auf die Lippe biss, aber kein Geräusche entwichen mehr dem Mund. Die Dritte blieb schweigend, ein Hand rastend auf der rechten Hüfte über einem hellroten Rock, der linke Fuß klopfend, und die Miene kalt. Es war als ob das Gesicht etwas teuflisches unterdrückt, dachte der mit dem Unterbiss widerwillig.
'Ich hab eine Idee' kreischt er mit erneuter Hoffnung. 'Wir laufen so schnell wie möglich gleich nach Hause, trinken w-w-warmes Milch und essen Kekse! Mein Vater bemerkt nichts, und morgen früh kommen w-w-wir zurück..'
Endlich konnte die Dritte nicht mehr warten. Die Stimme war laut, schrill, und klar. 'Wenn du nach Hause gehst, bevor Morgenlicht uns gruesst, wirst du unser Opfer sein. Ich hab es schon getrauemt. Weißt du was es bedeutet, ein Opfer zu sein?' fuhr die Stimme fort. Sie grinste teuflisch und ihre graue Augen glühten Sie fing an zu lächeln und legte den Kopf in den Nacken, fast selig.
Die Unterlippe des Ersten begann zu zittern.
'Nicht lustig! Du v-v-verarschst mich!' schrie er. Tränen glitzerten in den Ecken seiner Augen. Der zweite, der mit den turkisen Augen, schaute hin und her, bevor er entschied wem er seine permanent Allianz zusichern würde
'Haha. Wenn die Gespenster dich heute Nacht nicht töten, werden sie es jedenfalls bald tun. HAHA,' sagte der zweite lächelnd Die zwei lächelten zusammen, mit Köpfen in Nacken und Augen glühend.
Plötzlich gab es einen stöhnenden Schrei. Alle drei waren stumm, der Scherz nicht mehr so lustig. Sie schauten in allen Richtungen in der Dunkelheit.
Plötzlich stand die Dritte, Anna, auf. 'Was??? Sie wollen...ahhhha' flüsterte sie unhörbar Ihre Haar flatterte wie die Schatten der Nacht, die sie Kinder überall umgaben. Das Mädchen schaute dem mit dem Unterbiss neugierig an.
Sie saßen in einem Friedhof um 2 Uhr morgens, von Grabsteine umgegeben unter das Lichts eines vollen Monds. Drei Kumuluswolken waren zu sehen über die hügelige Landschaft. Ein Moment lang gab es keine Bewegung. Die Luft wird kalter, eisiger.
Der erste könnte seine Aufregung nicht mehr verbergen, und, ohne ein Wort zu sagen oder zu wissen warum , begann zu laufen schneller als je zuvor in seinem Leben. Die Sandalen flatterten und er macht die Knöpfe auf seinem weißen Bluse auf. Er hasste seine Sandalen, sie waren grün mit weißen Schildkröten die kreischten wie Kühe als er lief. Er hatte sie nur getragen, weil als die drei hinausschlichen, war er nicht imstande hinauf und dann die Treppe hinab zu krabbeln, bevor sie aus dem Fenster gingen.
Es gelang ihm, sein Haus zu erreichen und durch das geöffnete Fenster herauszuschauen. Plötzlich hörte er die Schrei von dem Friedhof, aber noch lauter. Seine bleiche Haut wurde Alabaster, und er machte sein Fenster schnell zu. Seufzend, entschied er ohne seine Milch und Kekse ins Bett zu liegen. Seine neue Amalgamfüllung schmerzte, fast so aufgeregt als sein rastender Herzschlag. Er dachte an den Zahnarzttisch..... Beim Gedank stöhne er und glitt gleichzeitig in Schlaf.
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